Die umfangreiche Fenstersanierung im Altbau des Museums sorgt für kreativen (Spiel)Raum: Mit „Zwischen Jetzt und Blau“ steht ab sofort ein Raum für entspanntes Schmökern, Kaffeegenuss, Workshops und künstlerisches Ausprobieren bereit. Zugleich werden in der Video-Box „Das Bergwerk und ich“ Erinnerungen und Geschichten rund um die Bergwerksschließung gesammelt. Alle Penzberger Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen sich zu beteiligen.
Aufgrund notwendiger Instandhaltungsarbeiten im denkmalgeschützten Altbau des Museums ist eine Sonderausstellung derzeit nicht möglich. Der Zeitraum bis zur Ausstellung „Campendonk malt Blau“ (ab 11. April 2026) wird trotzdem voll ausgenutzt: Ab 18. Februar bietet sich im Erdgeschoß erstmals beständig Platz für Workshops, eine Leseecke und Caféhaus-Atmosphäre. Ferienworkshops für Kinder, offenes Atelier für alle, Kaffee und Kuchen am Wochenende, entspanntes Schmökern – all dies ist bis zum Abschluss der Arbeiten Ende März möglich.
Bilder von Kindern und Jugendlichen schmücken die Wände – das „Interreligiöse Umwelt- und Fairtradeteam Penzberg“ hatte unter dem Titel „Die Kleinen ganz groß“ zu einem Fotowettbewerb ausgerufen. Das genaue Hinsehen belohnt die Natur mit staunenswerten Entdeckungen - gerade bei den kleinsten Lebewesen wie Insekten und Spinnen. Der Raum ist während der Öffnungszeiten des Museums jederzeit zugänglich. Wer sich nach dem Museumsbesuch inspiriert fühlt, kann sich direkt am Kreativtisch ausprobieren.
Zu einer kurzen Erholungspause laden gemütliche Sessel ein. Für Interessierte liegen Kataloge zu Heinrich Campendonk und dem Blauen Reiter bereit. Mit einem Kaffee lässt es sich dort sehr gut aushalten und austauschen.
An den Wochenenden im März lockt das Museum zusätzlich mit einem kostenfreien Programm für alle: Im offenen Atelier führt jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr eine Kunstvermittlerin in eine andere Technik bzw. Idee ein – vom Selbstporträt bis zur Hinterglasmalerei. Egal ob Kinder oder Erwachsene, alle Besucherinnen und Besucher können jederzeit einsteigen.
In der Video-Box „Das Bergwerk und ich“ kann jeder seine persönlichen Erinnerungen, Erlebnisse und Anekdoten rund um die Schließung des Bergwerks teilen.
Die Sprengung des Förderturms 1972 und des Kamins 1979 waren einschneidende Ereignisse. Wie haben die Penzbergerinnen und Penzberger diese erlebt? Was verbinden sie heute 60 Jahre nach Schließung mit diesem Umbruch? Welche persönlichen Auswirkungen hatten diese Veränderungen?
Gesucht sind nicht nur Geschichten – auch Objekte, Fotos und andere Erinnerungsstücke sind herzlich willkommen. Zu den Öffnungszeiten des Museums können Videos aufgenommen und Objekte abgegeben werden. Aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Museum ein kollektives Gedächtnis zu erstellen, die Ausstellung rund um die Bergwerksschließung mitzugestalten und integraler Bestandteil dieser zu werden – so wird Stadtgeschichte lebendig!
PROGRAMM
Jederzeit zu den Öffnungszeiten | VIDEO-BOX „Das Bergwerk und Ich“
Jederzeit zu den Öffnungszeiten | Raum „Zwischen Jetzt und Blau“
Offenes Atlelier für alle – kostenfrei!
08.03. | 14 – 16 Uhr | Workshop für Kinder „Die Kleinen ganz groß“
08.03. | 14 – 16 Uhr | Offenes Atelier für Alle | Fotoportraits
15.03. | 14 – 16 Uhr | Offenes Atelier für Alle | Hinterglasmalerei
22.03. | 14 – 16 Uhr | Offenes Atelier für Alle | Drucktechnik
Wir danken unseren Dauerleihgebern und den dauerhaften Unterstützern, der Firma Roche Diagnostics und dem Freundeskreis Heinrich Campendonk e.V.
Info und Öffnungszeiten beider Museen:
Museum Penzberg — Sammlung Campendonk
Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag 10 - 17 Uhr
Am Museum 1, 82377 Penzberg
+49 8856 813 480
museum@penzberg.de
Öffentliche Führungen: Termine auf www.museum@penzberg.de
Bergwerksmuseum Penzberg
Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Samstag, Sonntag 10 - 17 Uhr
Karlstraße 36/Rückgebäude Realschule
Museum +49 8856 813 485, Verwaltung +49 8856 813 163
museum@penzberg.de, www.bergwerksmuseum-penzberg.de
Kontakt für Presse & weitere Informationen
Museumsverwaltung
+49 8856 813 163 (neue Durchwahl)
museum@penzberg.de
Die Stadt Penzberg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Sie wird vertreten durch den Ersten Bürgermeister Stefan Korpan.
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