Stadt Penzberg in Oberbayern

Die Stadt Penzberg hilft

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona Erkrankung ist sehr ansteckend und verbreitet sich schnell. Es besteht landkreis-, bayern-, deutschlandweit und auch weltweit eine dynamische und sehr ernst zu nehmende Situation mit einer starken Zunahme der Fallzahlen innerhalb weniger Tage. Vor allem ältere Menschen und solche mit bestehenden Vorerkrankungen können von schweren Krankheitsverläufen betroffen sein. Momentan wird intensiv und länderübergreifend an einem Impfstoff geforscht. Bis dieser zur Verfügung steht, wird es aber noch einige Monate dauern. Da derzeit auch noch keine spezifische Therapie zur Verfügung steht, müssen wir alle Maßnahmen ergreifen, um eine Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Belastung für das Gesundheitswesen reduziert und die medizinische Versorgung sichergestellt werden kann.

Auch in Penzberg haben wir im Einklang mit den Anordnungen der übergeordneten Behörden weitreichende Maßnahmen angeordnet. Dies betrifft die Schließung aller öffentlichen Einrichtungen, das Verbot zur Durchführung von Veranstaltungen und das Abhalten von Versammlungen. Viele Geschäfte haben geschlossen. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln ist gesichert, Apotheken haben geöffnet. Die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger in Penzberg ist sichergestellt. Es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe. Für ältere und schwache Menschen in Penzberg und für Personen mit Vorerkrankungen habe ich gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe, den Kirchen in Penzberg sowie der islamischen Gemeinde einen Einkaufdienst organisiert. Wenn jemand Hilfe benötigt, zeigen Sie Solidarität und Unterstützung, die wiederum die Gesundheit aller im Blick hat.

Der Katastrophenfall ist von unserem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ausgerufen worden. Ich trage die Verantwortung für unsere Stadtgesellschaft und ihre Bürgerinnen und Bürger. In unserem Wertesystem ist der Erhalt der Gesundheit oberstes Gebot. Es gilt für mich derzeit ausschließlich, alles Erforderliche zur Sicherung des Allgemeinwohls zu tun. Das steht über den persönlichen Bedürfnissen und Belangen einzelner. Meine Pflicht als amtierende Bürgermeisterin ist es jetzt, die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger bestmöglich durch die Corona Krise zu führen. Daher gilt meine ganze Kraft und Aufmerksamkeit der Bewältigung dieser Aufgabe und damit dem Schutz unserer Stadtbevölkerung und auch unserer Stadtverwaltung. Es geht auch darum, was die Stadt nach ihren Möglichkeiten alles tun kann, um wirtschaftlichen und persönlichen Schaden von jedem Bürger und jeder Bürgerin sowie von unseren Betrieben und Geschäften abzuwenden.

Ich versichere Ihnen an dieser Stelle, dass ich mit meiner Erfahrung und ruhiger Hand alles in meiner Macht stehende tun werde, damit die Stadt mit unserer Verwaltung in dieser Krisenzeit Ihren Beitrag leistet und ich Sie, im Rahmen meiner Möglichkeiten, bestmöglich vor den Auswirkungen dieser Pandemie schützen werde. Die Lage ist ernst, aber es besteht kein Grund zur Panik.

Ich appelliere an dieser Stelle auch eindringlich an Sie alle und bitte Sie, - auch wenn die momentanen Einschränkungen in unseren Alltag gewaltig sind, sich an die Vorgaben und Empfehlungen der Staatsregierung zu halten. Nur als Solidargemeinschaft, vor allem wenn wir aufeinander achten, uns auch gegenseitig helfen und zusammenhalten, können wir diese Krise miteinander gut meistern.

Ich darf Sie darauf hinweisen, dass wir unten anstehend alle wichtige Informationen zur Corona Krise nachlesbar zusammengestellt haben. Diese werden auch täglich aktualisiert. Dazu trifft sich ebenfalls täglich ein von mir einberufener Krisenstab.