Vom Fliehen - Vom Entdecken - Vom Reisen (Fortsetzung der Lesereise)

 

Lesungen begleiten die Sonderausstellung "Koffer im Kopf" im Museum Penzberg - Sammlung Campendonk

am 27.1. und am 24.2. jeweils um 13 Uhr

am 31.1. um 15 Uhr als "Führung & Poesie"

am 7.2. um 19 Uhr im Rahmen von "Kunst & Wein"

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Aufgrund des großen Interesses setzen wir unsere Lesereise fort. Unter dem Motto "Vom Fliehen - Vom Entdecken - Vom Reisen" liest die Kunstvermittlerin Leonore Maria Pflanzer aus Reiseberichten von Goethe über de Montaigne bis Reinhold Messner.

Die Lesungen finden am 27.1. und 24.2. jeweils um 13 Uhr nach der öffentlichen Führung statt. Am 31.1. um 15 Uhr gibt es das Sonderformat "Führung & Poesie" und am 7.2. um 19 Uhr literarische Anreize bei "Kunst & Wein".

Die Lesungen sind im Eintrittspreis inbegriffen, die Führung kostet 5 Euro.

Vor jedem Aufbruch packt man seine Sachen immer schon mal im Kopf. Im Museum wird eine literarische Reise voller Düfte, Klänge, Menschen, Landschaften, Bildern, Abenteuern, Jahreszeiten und Farben angetreten. Der Bogen spannt sich von Reiseideen der Geschichte bis zum zeitgenössischen Ausreißer. "Es geht uns dabei nicht nur um eine einfache Begleitung der Jubiläumsausstellung der Kunstzeche, sondern um eine wunderbare Ergänzung unseres Ausstellungskonzepts. Die Künste können und sollen sich öfters begegnen, denn nur da entfalten sie wirklich ihre volle Kraft auf uns Menschen.", so die stellvertretende Leiterin der Museen Penzberg, Diana Oesterle.

"Sternstunden einer Lesung...gibt´s denn so was? Ja, klar!" Für die Kunstvermittlerin Leonore Pflanzer waren das die Momente, "in denen ein innerer Dialog entstanden ist zwischen den Autoren, die ich vorgetragen habe, mir selber und dem Zuhörer".

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Zum 20jährigen Bestehen zeigt der Kunstverein KUNSTZECHE Penzberg e.V. seit 25. November eine Themenausstellung in den vertrauten Räumen des ehemaligen Stadtmuseums Penzberg, seit Mitte Januar ist die Ausstellung für Teil II komplett neugestaltet worden. "Sie werden mitten in Penzberg Freiheit, Melancholie und Euphorie des Reisens kennen lernen", versprach Leiterin Freia Oliv schon bei der Vernissage am 24. November. Ein Versprechen, das sie gehalten hat.  

Unter dem Motto "Koffer im Kopf" wurden Künstler eingeladen, denen bereits früher eine Ausstellung der KUNSTZECHE gewidmet war. Eine gegenständliche oder abstrakte Bearbeitung wurde freigestellt. Zudem werden Arbeiten von Mitgliedern des Vereins ausgestellt, weitere junge Künstler aus der Region kommen hinzu. Wie bei allen Themenausstellungen der Kunstzeche sind auch diesmal wieder Schulklassen beteiligt. Ob sie mit dem Thema lustig, sinnlich, ernst, betroffen oder traurig umgehen würden, wurde offengelassen. Aufgrund der großen Resonanz aller Aktiven rund um die Kunstzeche wird eine Doppelschau präsentiert: Teil II ist seit 18. Januar zu besichtigen.

Neben der Sonderausstellung wird im Museum Penzberg weiterhin das Werk von Heinrich Campendonk (1889-1957) präsent sein: Das Museum verfügt weltweit über die größte Sammlung des Jüngsten im Umfeld des Blauen Reiters. Mit 21 Jahren kam Campendonk 1911 auf Einladung von Franz Marc und Wassily Kandinsky aus dem Rheinland nach Oberbayern. Auf der Suche nach eigenen Motiven beeindruckte ihn die Bergwerksstadt Penzberg mit ihren besonderen Koloniehäusern und Bergwerksanlagen. Werke aus allen Schaffensphasen und in vielen Arbeitstechniken stehen dem Museum zur Verfügung. Aktuell sind Ölgemälde und Hinterglasbilder ausgestellt.

Daneben spielt die Stadtgeschichte natürlich weiterhin eine Rolle im denkmalgeschützten Altbau des Museums und seinem innovativen Zwillingsbau aus dem Jahr 2016 - nicht zuletzt mit der original möblierten Bergarbeiterwohnung von 1920 sowie dem Gedenk- und Informationsraum zur "Penzberger Mordnacht" vom 28.4.1945.

Im Dachgeschoß des Neubaus wird die Installation von Marina Herrmann "From Dawn til Dusk - Colored City:" (2017) präsentiert, welche die drei großen Campendonk-Themen Farbe, Licht, Transparenz zeitgenössisch variiert. Die Kunstzeche möchte anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens dem Museum diese Installation schenken und wirbt um Unterstützung und Spenden.

Info und Öffnungszeiten:

Museum Penzberg - Sammlung Campendonk
Am Museum 1 (Ehemalige Karlstraße 61)
82377 Penzberg
Tel.: +49 (0)8856 / 813 480
Mail: museum@penzberg.de
Internet: www.museum-penzberg.de

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr
Öffentliche Führungen: Donnerstag 15 Uhr, Sonntag 11 Uhr
Alle weiteren Vermittlungsangebote sowie Informationen zu Sonderveranstaltungen und Führungen auf der Homepage www.museum-penzberg.de.

Die Stadt Penzberg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Sie wird vertreten durch die Erste Bürgermeisterin Elke Zehetner.


Kontakt Kunstzeche:
Tel. 08856.935610
Mail: thomas.grubert.info
Internet: www.kunstzeche.de
 

Anreise:

Mit der Bahn ab München Hbf.: Regionalbahn Richtung Kochel, Gleis 27-36
Ab: 9:45 Uhr - Penzberg an: 10:51 Uhr. 5 Minuten Fußweg zum Museum
Mit dem Auto (von München ca. 45 min): AB 95 bis Ausfahrt Penzberg/Iffeldorf,
der Hauptstraße ins Ortszentrum folgend, fahren Sie direkt auf das Museum zu.
Museumsparkplatz 50 m vor dem Museum.

Pressekontakt Museum Penzberg - Sammlung Campendonk:
Maria Hübschmann
Tel. 08856.813-126
Mail: maria.huebschmann@penzberg.de
Internet: www.museum-penzberg.de


Pressekontakt Kunstzeche:
Thomas Grubert
Tel. 08856.935610
thomas@grubert.info
www.kunstzeche.de

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