Die Dreifachsporthalle am Josef-Boos-Platz, die Grund- und Mittelschule, die Kleidertauschzentrale der AWO, auch die Stadthalle und die Feuerwehr ist nicht weit entfernt von der Penzberger Polizeidienststelle. Dort selbst herrscht auch reger Parteiverkehr. Dies war der Anlass für die Volksbank-Raiffeisenbank Starnberg-Zugspitze über den Verein „Gewinnsparen Bayern“ für diesen Standort einen Defibrillator zu spenden. Das Gerät hängt inzwischen an der Außenfassade der Polizeiinspektion Penzberg am Josef-Boos-Platz 1. Auch wenn natürlich zu hoffen ist, dass der „Defi“ nie zum Einsatz kommen wird – im Notfall rettet das kleine Gerät durchaus Leben.
Mit einem Defibrillator kann jeder Ersthelfer bei Herzrhythmusstörungen und Herzstillständen den Herzschlag durch gezielte Stromstöße wieder in den richtigen, lebensrettenden Rhythmus bringen. Liegt die Überlebenschance bei plötzlichem Herzversagen gerade mal bei etwa fünf bis zehn Prozent, steigt sie auf 74 Prozent bei denjenigen, die eine erste Defibrillation nicht später als drei Minuten nach dem beobachteten Kollaps erhielten.
„Gerade wo viel Menschen aufeinandertreffen, da steigt das Risiko, dass doch einmal etwas passiert“, das betonten die Anwesenden unisono, als der Defibrillator seiner Funktion übergeben wurde. Zu dem Anlass kamen Michael Thomaier (VR-Bank Starnberg-Zugspitze), Bürgermeister Stefan Korpan, Polizeihauptkommissarin und Polizeiinspektionsleiterin Susanne Kettl sowie Wolfgang Theveßen, ebenfalls von der VR-Bank Starnberg-Zugspitze bei der Penzberger Polizeiinspektion zusammen.
Im Notfall ist die Anwendung des „Defis“ denkbar einfach: denn bei dem Gerät handelt es sich um einen automatisierten externen Defibrillator (AED), der auch von Laien sicher eingesetzt werden kann. Geräte, wie das nun an der Polizei montierte, messen selbständig das EKG und schlagen die adäquate Intervention vor: einen vom Gerät abgegebenen Schock bei Kammerflimmern bzw. eine manuelle Herzdruckmassage bei Asystolie, um das Fehlen jeglicher Herzaktion zu überbrücken. Liegt der Bewusstlosigkeit des Betroffenen gar kein Herzproblem zugrunde, so zeigt der AED dies ebenfalls an und verabreicht keinen Schock. Zudem gibt das Gerät Anweisungen an den Ersthelfer.
Bürgermeister Stefan Korpan bedankte sich im Namen der Stadt. Durch das gespendete Gerät sei die Dichte an AEDs in Penzberg abermals gestiegen.
Inzwischen hängen in Penzberg zahlreiche AED-Geräte. Einen Überblick darauf erhält man übrigens auf der Homepage der Stadt Penzberg, ferner in Handy-Apps wie „Cisali“ oder „Staying Alive“.
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Die Stadt Penzberg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Sie wird vertreten durch den Ersten Bürgermeister Stefan Korpan.
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