Unternehmen & Energie


Ihr Ansprechpartner:

  • Energieeffiziente Unternehmen, Energiemanagementsysteme
    Klimaschutzmanager Patrick Jähnichen
    Tel. 08856.813-220
    Fax: 08856.813-209
    patrick.jaehnichen@penzberg.de

4. Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmen

Am 3. Juli 2018 fand sich eine Gruppe Penzberger Unternehmer im Sitzungssaal des Kommunalunternehmens Stadtwerke Penzberg zum insgesamt vierten Treffen des örtlichen Energieeffizienznetzwerkes zusammen. Thema diesmal: die aufstrebende Elektromobilität, die zukünftig auch für Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird.

Komme ich überhaupt ans Ziel? Wo ist die nächste Ladesäule? Kann ich da überhaupt laden? Und überhaupt; die Autos kosten doch so viel! Auch die Teilnehmer des 4. Treffens des Energieeffizienznetzwerkes trieben diese Gedanken um, doch am Ende waren sie alle infiziert - von der Elektromobilität. Denn zur Elektromobilität gehört nicht nur kaufmännisches Kalkül, sondern auch Begeisterung und das sprichwörtliche Faible, sich mit der Sache auseinandersetzen zu wollen. Und so lud der städtische Klimaschutzmanager, Patrick Jähnichen, in erster Linie in die Zentrale der Stadtwerke Penzberg ein, um Überzeugungsarbeit zu leisten.

Rabeler Fruchtchips GmbH verlegt Lehrrohre für Ladestationen

Nach einem kurzweiligen Vortrag zur Etablierung dieser innovativen Mobilitätsform in Unternehmen, wurde offensichtlich, dass Penzberger Unternehmen bereits für die Zukunft vorsorgen. Die Rabeler Fruchtchips GmbH plante im Zuge der Erweiterung ihrer Produktionshallen auch die Verlegung von Lehrrohren für eine mögliche Verkabelung von Ladestationen mit ein. Je nach Bedarf könnten damit Kunden und Mitarbeiter von der einmal bereit gestellten Ladeinfrastruktur profitieren.

Energiewende Oberland mit E-Carsharing

Nach dem Austausch durften sich alle Teilnehmer dann noch im Erstkontakt mit drei E-Fahrzeugen üben. Dabei war auch die Nähe zur Bürgerstiftung Energiewende Oberland von Vorteil. Hier wurde im vergangenen Jahr in Eigenleistung ein Parkplatz inkl. Ladesäule für einen Renault Z.O.E geschaffen. Das E-Auto kann über das Carsharing-Portal Flinkster von Privatpersonen angemietet werden. Nur ein Beispiel, wie die Elektromobilität in Verbindung mit anderen Konzepten genutzt werden kann.

Weitere Informationen:

Präsentation (pdf) des Klimaschutzbeauftragten Patrick Jähnichen
   zum vierten Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmen


3. Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmen

Nachdem das letzte Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmer verschoben werden musste, trafen sich 20 Vertreter aus Gewerbe und Industrie zum Jahres-schluss am 14. Dezember 2016. Veranstaltungsort waren die Räume der GT-Industrietechnik GmbH im Nonnenwald, welche der Jungunternehmer Thomas Gundhardt 2011 neu errichten hat lassen. Thema der Veranstaltung war die energieeffiziente Beleuchtung mit LED (Leucht-dioden), deren Besonderheit von Herrn Stefan Kirner, Geschäftsführer des ortsansässigen Unternehmens AS LED Lighting GmbH vorgestellt wurden und später in der Praxis genauer unter die Lupe genommen werden konnten.

Das Fazit vorab: Die Beleuchtung auf Basis von LEDs mag in der Anschaffung kostenintensiver sein, spart jedoch Energie und verringert so die laufenden, variablen Kosten. Bei regelmäßiger Nutzung und durch die lange Betriebsdauer amortisiert sich deren Anschaffung bereits innerhalb weniger Jahre.

Von Bedeutung ist die richtige Beleuchtung in allen Lebensbereichen. Ausgehend von der öffentlichen Beleuchtung von Straßen, Gehwegen und Plätzen über den privaten Haushalt bis hin zur Ausleuchtung von Gewerbe- oder Industrieobjekten. Die richtige Ausleuchtung sorgt für Sicherheit, Orientierung und besseres Leistungsvermögen.

Voraussetzung für die Umstellung der Raum-, Hallen- und Außenbereichsbeleuchtung ist laut Stefan Kirner jedoch eine gute Planung. Ohne diese kann es leicht zu Blendungen, ungleichmäßiger Ausleuchtung und einer kürzeren Lebensdauer kommen. Ein Ersatz eins-zu-eins, wie es bei den ehemals gängigen Glühlampen der Fall war, ist aufgrund der andersartigen Technik ohnehin nicht möglich. Daher die Empfehlung von Herrn Kirner und Herrn Gundhardt sich unbedingt an einen Fachmann zu wenden, der die Raummaße aufnimmt, die Nutzung und die Betriebszeiten evaluiert und anhand dessen eine Beleuchtungskonzept erstellt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte:

Den Ausführungen des Klimaschutzbeauftragten Patrick Jähnichen zum dritten Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmen sowie

Der Präsentation von Herrn Stefan Kirner zum Thema "Energieeffiziente Beleuchtung mit LED".


2. Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmen

Nach der Auftaktveranstaltung zum Energieeffizienztreffen im Juni diesen Jahres fanden sich Penzberger Unternehmensvertreter zum zweiten Treffen am 17. Dezember 2015 bei der Schleicher Fahrzeugteile GmbH & Co. KG zusammen. Dieses Mal stand vor allem die weitere Zusammenarbeit im Rahmen des Netzwerkes und die Bedeutung von Energiemanagementsystemen bei der Umsetzung von Energieeffizienz- und einsparmaßnahmen im Vordergrund.

Dabei wurde der Veranstaltungsort nicht ganz zufällig gewählt. Als Teilnehmer im ÖKOPROFIT-Klub des Landkreises Weilheim-Schongau hat die Schleicher Fahrzeugteile GmbH & Co. KG erst vor kurzem ihren modernen Hallenanbau eingeweiht. In dem Werksanbau versteckt sich so manche energieeffiziente Technik. Neben einer zentralen Kühlung und Klimatisierung der Automatentechnik, einer modularen, bedarfsgerechten Heizungsanlage und einer ebenso modular aufgebauten Druckluftzentrale verstecken sich in diesem Gebäudeteil die neuen Sozial- und Besprechungsräume. In solch einem fand dann auch das Netzwerktreffen statt, wo der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Penzberg Patrick Jähnichen die Teilnehmer zum Auftakt über die Vorteile der Energieberatung im Rahmen des Ökologischen Projektes für integrierte Umwelttechnik, kurz ÖKOPROFIT, des Landkreises Weilheim-Schongau und des Klimabündnisses Münchner Oberland e.V. informierte. Denn die Gründung eines eigenständigen Penzberger Energieeffizienzbündnisses, wie von den Teilnehmern zur Auftaktveranstaltung im Juni noch vorgeschlagen, ist laut Jähnichen mit einem hohen Arbeits- und Marketingaufwand versehen. Bei der anschließenden Diskussion kristallisierte sich jedoch der Gedanke heraus, dass man für kleine und mittelständische Penzberger Unternehmen andere Herangehensweisen zur Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen braucht. Ins Detail ging man bei der Diskussion noch nicht, nur so viel war allen Teilnehmern klar, der Netzwerkcharakter, der den Ideenaustausch vorantreibt, soll beibehalten werden.

Im Folgenden informierte Anton Daisenberger, Berater und Auditor für Managementsysteme, die Teilnehmer über Energiemanagementsysteme. Auf der abschließenden Betriebsbesichtigung konnten sich alle Teilnehmer noch ein genaueres Bild vom Standort der Schleicher Fahrzeugteile GmbH & Co. KG machen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte:  

den Ausführungen des Klimaschutzbeauftragten Herrn Patrick Jähnichen zum zweiten Treffen des Energienetzwerkes Penzberger Unternehmungen sowie

der Präsentation von Herrn Anton Daisenberger zum Thema Energiemanagement-systeme.

Zeitungsbericht vom 5. Januar 2016


Auftaktveranstaltung

Energieeffizienznetzwerk
Penzberger Unternehmen, 30.06.2015

Nach dem Weggang des städtischen Wirtschaftsförderers Rolf Beuting fand am 30. Juni 2015 erstmals wieder ein Treffen des Energieeffizienznetzwerkes Penzberger Unternehmen statt. Um dem Zusammentreffen einen neuen Impuls zu geben, verlief die "Auftaktveranstaltung" unter dem Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit.
31 Teilnehmer aus 22 verschiedenen Penzberger Unternehmen und Institutionen trafen sich dazu in einem würdigen Rahmen bei der Roche Diagnostics GmbH.

Unter dem Titel "Zukunft gestalten. Nachhaltiges Wirtschaften als Erfolgsfaktor für Unternehmen" hörten sie den Initialvortrag von Peter Frieß, Vorstandsmitglied der zukunftswerk eG.

Die anschließende Podiumsdiskussion bestehend aus Thomas Haderer (Roche Diagnostics GmbH), Hardi Lenk (Zimmerei Lenk), Mechthild Heppe (Bundesverband mittelständischer Unternehmen e.V.) und Andreas Scharli (EWO-Kompetenzzentrum Energie) diskutierte energisch, ob Wachstum und Klimaschutz zusammen überhaupt funktionieren können. Gemeinsam vertraten alle Beteiligten die Meinung, dass die Energiewende nicht nur Großunternehmen sondern auch Klein- und mittelständischen Unternehmen Vorteile und Chancen bietet. Zur Förderung der regionalen Wertschöpfung bedarf es dann jedoch auch der politischen Unterstützung.

Im darauffolgenden Workshop sollte dann die weitere Zusammenarbeit im Energieeffizienznetzwerk skizziert werden. Dabei wurden Fragen zum Nutzen eines solchen Zusammentreffens und dessen Zukunft erörtert. Vor allem der Vorschlag zur Gründung einer "Keimzelle Penzberg" als klimaschutzorientierten Arbeitens der ortsansässigen Unternehmen fand großen Anklang. In diesem Rahmen wäre es sodann auch möglich, das Erreichte zu vermarkten und zukünftig über "grünes Marketing" Penzberger Betriebe herauszustellen, die sich besonders um den Schutz des Klimas und die Verminderung von CO2-Emissionen verdient gemacht haben.