Wir bedanken uns für díe Unterzeichnung der Penzberger Klimaschutzerklärung bei...

 

 


Penzberger Erklärung zum Klimaschutz-Aktionsplan


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Unternehmen, Vereine und Organisationen,

Penzberg hat dem Klimaschutz-Aktionsplan eine hohe Priorität zugeordnet. Tatsächlich kann unsere Stadt als Ganzes dieses Ziel „Klimaneutralität 2030“ nur dann erreichen, wenn alle führenden Unternehmen, Vereine und Organisationen daran tatkräftig mitarbeiten und uns unterstützen. Sie setzen somit ein Zeichen für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Penzberg voranzugehen und den Klimawandel nach Ihren Möglichkeiten zu bekämpfen.

Wir wollen jetzt mit Ihnen durchstarten und unser Penzberg vor den weiteren Folgen des Klimawandels bestmöglich schützen. Jüngste Extremwetter-Ereignisse zeigen, dass wir keine Zeit zu verlieren haben. Wir können gemeinsam viel erreichen, eben treu unserem Motto, „Gemeinsam mehr bewegen, gemeinsam für Penzberg“. Wir gehen die nächsten Schritte zu einer konsequenten Klimaneutralität ohne zugekaufte Zertifikate.

Wir Penzberger Unternehmen, Vereine und Organisationen werden Vorbild sein und die Klimaschutzziele der Stadt unterstützen. Wir verpflichten uns mit dieser Erklärung, Maßnahmen zu ergreifen, damit wir so schnell wie möglich klimaneutral werden, spätestens 2030.

Machen auch Sie mit und bekennen sich zum städtischen Klimaschutz-Aktionsplan.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann füllen Sie das PDF-Dokument (zum Herunterladen siehe Website) und schicken dieses an umweltreferat@penzberg.de. Im Gegenzug veröffentlichen wir Ihre Zielsetzungen auf der städtischen Homepage inkl. Ihrem Firmen-, Vereins- oder Organisationslogo.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihr Stefan Korpan


Handy`s für Hummeln – Stadt Penzberg wird Sammelstelle

Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines neuen Handys beträgt heute zwei bis drei Jahre. Nach Herstellerangaben befinden sich mehr als 124 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten, Tendenz steigend. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die verloren sind, wenn sie im Hausmüll landen. Dabei ist das Entsorgen von Althandys im Hausmüll verboten und schadet der Umwelt.

Wohin mit dem alten Handy?

Die NABU-Althandysammlung ermöglicht einen verantwortungsvollen Umgang mit werthaltigen Metallen: Gold, Silber und Platin u.a. lassen sich wieder einsetzen. Seit 2006 setzt sich der NABU (Bundesverband, Naturschutzbund Deutschland e. V), dafür ein, Handys fachgerecht zu recyceln und möchte mit der Aktion „Handys für Hummel, Biene & Co.“ mehr Elektrogeräte wiederverwenden und in den Materialkreislauf zurückführen.

Durch Wiederaufbereitung erhalten alte Handys ein zweites Leben. Beim Recycling wiederum können etwa 80 Prozent der Bestandteile eines Handys wiederverwertet werden. Die gewonnenen Rohstoffe ersetzen neues Material, das sonst in der Natur abgebaut werden müsste.

Werden Sie aktiv! Unterstützen Sie den NABU mit Ihrem alten Handy, Tablet, Netzteil, Ladekabel etc. und geben Sie es zum Wiederverwenden oder Recyceln im Rathaus-Foyer der Stadt Penzberg zu den üblichen Öffnungszeiten ab. Ein Sammelbehälter steht für Sie bereit.

Der Gewinn für die Natur

Der NABU Partner AfB bereitet funktionsfähige Handys wieder auf und verkauft sie. Es findet eine datenschutzkonforme Löschung statt. Der NABU erhält dadurch einen festen jährlichen Zuschuss von seinem Partner Telefónica. Dieses Geld fließt in den NABU Insektenschutzfonds. Mit Hilfe des Insektenschutzfonds werden u. a. Ackerflächen und Wiesen durch die NABU-Stiftung “Nationales Naturerbe“ gekauft und somit als Lebensraum für Insekten gesichert. Zusätzlich werden Ackerrandstreifen zu Blühstreifen umgewandelt, bunt blühende Wiesen und Weiden angelegt, Hecken gepflanzt, Insektenhotels aufgestellt und kleine Projekte zum Insektenschutz unterstützt.

 


Stadt Penzberg und Volkshochschule Penzberg werden Partner der KORKampagne

Die KORKampagne des NABU Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele der 200 Millionen Flaschenkorken, die jährlich in Deutschland anfallen, zu sammeln und zu recyceln. Daraus könnten 10.000 Kubikmeter ökologisch wertvolles Dämmgranulat für den Hausbau werden. Bisher wird nur ein Zehntel des Flaschenkorks dem Stoffkreislauf zugeführt.

Aus dem Erlös des Dämmgranulatverkaufs unterstützt der NABU Kranichschutzprojekte in Spanien – der Heimat der Korkeichen – und Deutschland.

Heute beteiligen sich bereits über 1200 Sammelstellen in allen Bundesländern an der KORKampagne. Insgesamt wurden seit dem Kampagnenstart 1994 weit über 600 Tonnen Korken eingesammelt – das entspricht über 4800 Kubikmetern oder ca. 100 Millionen Stück. Die Korken werden beim Bürgerservice in Trier und weiteren gemeinnützigen Werkstätten für benachteiligte Menschen zum Dämmgranulat-Kork verarbeitet. Die Verbindung von Umwelt- und Naturschutz, Ökonomie und sozialen Aspekten macht die KORKampagne zu einem beispielgebenden Projekt.

Die Stadtverwaltung Penzberg sowie die Volkshochschule Penzberg freuen sich Teil dieses Projekts zu werden und als Sammelstelle für Naturkorken zu fungieren. Wir hoffen auf eine große Beteiligung der Penzberg Bürgerinnen und Bürger, die so ihre Verbundenheit mit dem Arten- und Klimaschutz zeigen können.

Abgeben können alle Interessierten ihre gesammelten Naturkorken, z. B. aus Weinflaschen (keine Kunstoffkorken) zu den normalen Öffnungszeiten der Volkshochschule oder des Rathauses.

Bei der Stadt Penzberg (Rathaus) geben Sie bitte die Naturkorken direkt bei der Abteilung 6 (Rathauspassage / 2. OG / Türschild: Umwelt- und Klimaschutz) ab.

Ansprechpartner der Stadt Penzberg:
Abteilung 6 – Klima- und Umweltschutz
Karlstr. 25 (Rathauspassage/2.OG)
E-Mail: umweltreferat@penzberg.de