Penzberger Mordnacht - 28. April 1945

In der Nacht vom 28. auf den 29. April 1945 ereignete sich das dunkelste Kapitel der damals noch jungen Penzberger Stadtgeschichte: 16 Frauen und Männer verloren ihr Leben – ermordet von den fanatischen Anhängern des totalitären Regimes der Nationalsozialisten in der „Penzberger Mordnacht“. Diesen 16 Menschen ist es zu verdanken, dass die gegen die eigene Bevölkerung gerichteten Zerstörungspläne der Nationalsozialisten verhindert werden konnten. Die geplante Sprengung des Penzberger Bergwerks wurde vereitelt. Ihre Zivilcourage mussten die 16 Bürger jedoch mit dem Leben bezahlen. Nicht einmal 24 Stunden, die das Leben vieler Menschen auf das Schrecklichste veränderten, die das Selbstverständnis einer Stadt nachhaltig prägten. Die „Penzberger Mordnacht“ wurde auch über die Stadtgrenzen hinaus zum Begriff eines der grausamsten Endphasenverbrechen des untergehenden NS-Regimes.


Broschüre zur Mordnacht

Die Broschüre zum 75. Jahrestag der Penzberger Mordnacht im Jahr 2020 lesen Sie hier.


Dauerausstellung im Museum

Eine Dauerausstellung zur Penzberger Mordnacht findet sich im Museum Penzberg - Sammlung Campendonk.